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News EU-Politik
Brief an die Politiker der Europeanregion EDM PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Leopold Graf Deym   
Mittwoch, den 12. Februar 2020 um 11:00 Uhr

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Niederbayerische Politiker/ -innen

mit Engagement für die Europaregion

 

München 31.01.2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

erlauben Sie, daß ich meine Sorge, Erfahrung und Vorschläge als engagierte Privatperson und Staatsbürger an Sie als zuständige(n) Sachwalter/-in für die Gestaltung Europas weitergebe. Für Ihren Einsatz für unser Gemeinwohl bin ich sehr dankbar und will Sie keinesfalls kritisieren, sondern Sie unterstützen und animieren. Gleichwohl weiß ich, daß privates, zivilgesellschaftliches Engagement oft als unbequem , wenn nicht störend empfunden wird. Ich maße mir als Dipl.Soz. keine Besserwisserei an, sondern will Ihnen Ergebnisse meiner 20 jährigen „teilnehmenden Beobachtung“ zur Verfügung stellen.

Ich verfolge nicht nur aufmerksam die politische Entwicklung rund um das Thema  Europa, sonder beobachte durch persönliche Aktivitäten in Niederbayern und Südböhmen Einstellung und Verhalten öffentlicher Stellen und einfacher Bürger an der Basis. Unterm Strich scheint mir die EU nicht nur noch nahe an der EWG zu sein, sonder seit einiger Zeit rückläufige Attraktivität zu genießen. Was viele Politiker im Vergleich zur Anfangssituation nach der „Samtenen Revolution“ eine Normalisierung nennen, stellt m.E. in Wirklichkeit einen Stillstand der Schritte auf Europa zu dar.

Europapolitik wird m.E. immer noch überwiegend als Außenpolitik anstatt als eigener Wirkungskreis der Kommunen  verstanden. Eine besondere Bedeutung, aber auch Schwierigkeit für uns Ostbayern, liegt in dem Statusgefälle zwischen uns als einem“ EU-Musterland“ und unseren Nachbarn als einem EU- kritischen. Daraus folgen besondere und erschwerte Aufgaben.

Die Auseinandersetzung bzw. Beschäftigung mit „Europa“ ist auch deswegen so schwierig und mühsam , weil Begriff und Vorstellungen komplex und unscharf sind. So glaube ich, daß eine Umbenennung der Administration in Freyung von EDM in Niederbayerische Verbundstelle der Europaregion-Donau-Moldau (NV EDM) zu mehr Kontakt und  besserem Verständnis führen würde.

Ein großes Hemmnis auch für die regionale Europapolitik ist ihre unterschiedliche Bewertung und Wahrnehmung. Hier schlage ich vor, durch eine Studie / Umfrage den tatsächlichen  Bewußtseinsstand der Bürger über Nachbarn und europäische Ziele zu erheben und mit den politischen Wünschen zu vergleichen. Eine zielführende Europapolitik stellt nach meinen Vorstellungen ab auf:

-eine Gemeinschaft mit Werten, die von einem gemeinsamen Kulturraum geprägt sind

- einen politisch verbundener Raum, dessen Vielfalt die Einheit stärkt und nicht sprengt

- ein soziales Gebilde, in dem die Bürger persönliche Nähe und Beziehung pflegen

- einen Wirtschaftsraum, in dem die Ressourcen ökonomisch , sozial und ökologisch optimal genutzt werden und ein reger Außenhandel geführt wird.

- die Zusammensetzung von überschaubaren Regionen, in denen die Bürger selber aktiv   werden, weil sie Vorteile und Freude an der Gemeinschaft sehen und spüren können..

 

 

Die Einführung der Struktur einer Europaregion- Donau- Moldau (EDM) war ein gutes Instrument, um Europa zu konkretisieren und näher an die Bürger zu bringen. Sie hat auch durchaus etwas bewegt. Mir scheint, es müßten jetzt aber Kräfte mobilisiert werden, um sie zu aktualisieren und weiterzuentwickeln, da sie immer noch nicht ausreichend von den Bürgern getragen wird. Die materielle Vorstellung „ wir würden draufzahlen“ überwiegt die Erkenntnis, daß wir auch etwas gewinnen ( kulturelle Erkenntnisse, Fähigkeiten, Stabilität…).

.Die EDM müßte neben den wirtschaftlichen und strukturellen Zielen die sozialen und kulturellen ausweiten. Wir bräuchten in Niederbayern z.B.ein Kommunikationszentrum wie Schönsee in der Oberpfalz.

Das Konzept der EDM muß im Hinblick auf seine Subsidiarität korrigiert werden. D.h. zum einen müssen die Bürger, dann die vorhandenen Institutionen ( Verbände/Kirchen) stärker integriert werden und zum andern muß die politische Einbindung  in die EU-Strategie des Freistaates verbessert werden. Hierzu wäre eine Landtagsanfrage , aufbauend auf der von 2014 ebenso eine Hilfe wie eine Nachfrage nach der Umsetzung des Koalitionsvertrages und des CSU-Parteiprogrammes von 2018.

Auch wenn eine politische  „Aufladung“ der EDM unabhängig, aber als Vorbild von den / für die  ausländischen Partnern vorgenommen werden kann, wäre es hilfreich, wenn auch die Parteien mit ihren Büros grenzüberschreitende Kontakte intensivieren würden.

Wegen der notwendigen Bürgerbeteiligung ist die Einrichtung eines Chatroomes (einer Internetplattform), eine stärkere Medienarbeit und - wie in Österreich-  die Installation von freiwilligen Europabeauftragten in den Kommunen zu bewerkstelligen.

Neben Handel ist der Tourismus das einfachste Begegnungsvehikel. Während ersterer hervorragend etabliert ist ( s. Deutsch-Tschechische- Handelskammer…) haben anspruchsvollere Begegnungsfahrten noch Luft nach oben und die entsprechende EDM-„Plattform“  hat die Basis kaum erreicht.

Besorgniserregend sind mangelhafte Begegnungs- und  Austauschprogramme der Jugendorganisationen. Auch  Bildungsgänge im Nachbarland bieten noch ausbaufähige Chancen.

Wegen der ländlichen Prägung in Niederbayern und Südböhmen sollte der Dialog über Landwirtschaft eher unter dem Aspekt des Miteinanders als der Konkurrenz verstärkt geführt werden.

Ich verstehe, wenn diese Anregungen wegen eines demokratischen Beratungs-- und Umsetzungsprozesses Zeit in Anspruch nehmen oder wegen der mangelnden politischen Autorität  nicht zur Eilsache werden. Die Totschlag- Argumente aber, „das machen wir seit Jahren schon so“, oder „es gibt kein Geld“, laß ich nicht gelten. Auf die veränderte Situation muß man reagieren und bei stärkerer Einbindung von Bürgern und Staat würden nicht die Lasten sondern der Gewinn für die EU und  die NV EDM  wachsen.

 

Mit dem Wunsch nach guten Beratungen und weisen Entscheidungen            

Dipl.Soz. L.Graf Deym

 
Die tschechische Kirche feiert die Heilige Aneschka als Siegerin über den Kommunismus PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Leopold Graf Deym   
Freitag, den 29. November 2019 um 00:00 Uhr
Ein Lichtblick in der Post voller Bettelbriefe war Anfang November eine Einladung von Erzbischof Duka zum 16.11. d.J. nach Prag. Erinnerungen an meinen ersten Aufenthalt bei (damals) Weihbischof Frantischek Lobkowicz mit meinen fünf Patensöhnen noch zur kommunistischen Zeit im erzbischöflichen Palais auf dem Radschin wurden ebenso wach wie die Teilnahme an den Feierlichkeiten anlässlich des 700 jährigen Krönungsjubiläum von Jan von Luxemburg, der die letzte Przemyslidin geheiratet hatte. Ein engagierter tschechischer „Hofgenealoge“ hatte herausgefunden, daß unsere Familie zu seinen Nachkommen zählt. Und so setzte sich mein Name vermutlich in einer Adressliste fest. Insgeheim hoffte ich, daß die Einladung auch in Zusammenhang mit meinem Engagement in Böhmen und der Unterstützung der Arbeit der Europaregion- Donau- Moldau steht. Der Freude mußten Taten folgen.

Nach Übersetzung der Einladung wurde mir klar, daß es um ein Hochamt im Veitsdom mit anschließendem Empfang im erzbischöflichen Palais ging anläßlich der „ Samtenen Revolution“ und der Heiligsprechung der Heiligen Aneschka. Mein Brückenkopf in Südböhmen und eine Verwandte in Prag halfen die nun anstehenden Hürden zu überwinden und so tauchte ich am 16.11. staunend und dankbar in Kultur, Geschichte und Feierfreude unserer Nachbarn ein. Nicht zuletzt durch eine auf den reservierten Plätzen im Dom, dessen hohes Gewölbe die Sonne langsam vergoldete, ausliegende Schrift, begann sich mir langsam der Zusammenhang zwischen der HL.Aneschka und dem Ende des Kommunismus vor 30 Jahren in Böhmen zu klären. Aneschka lebte von 1211 bis 1282. Sie war die Tochter des Premyslidenfürsten Ottokar I. Sie ließ sich nicht in seine Machtpolitik verstricken. Aneschka sollte den Kaisersohn Heinrich oder den englischen Königssohn des gleichen Namens heiraten. Stattdessen  förderte sie das Reich durch eine Ordens –und Klosterstiftung in Prag. Auf Betreiben von Kardinal Schwarzenberg wurde sie von Pius dem IX 1874 selig gesprochen. Der HL. Johannes Paul II, der erste slawische Papst, war nach weitgehendem Urteil der Historiker mit der erfolgreichste Kämpfer gegen  den Kommunismus. Nicht ohne kirchenpolitische Strategie erhob er Aneschka am 12. 11. 1989, auf Betreiben von Kardinal Tomaschek, zur Heiligen.

Am Tag der Heiligsprechung kamen nach der Messe im Veitsdom auf dem Letna-Hügel ca. 750000 Personen zu Demonstrationen zusammen. Das brachte die „ Samtenen Revolution“ endgültig ins Rollen und war nicht mehr aufzuhalten. Am 29. Dezember war dann mit der Wahl von Vaclav Havel der kommunistische Spuk vorbei. Seitdem wird der Fürsprache der HL.Aneschka  die Befreiung Böhmens vom Kommunismus zugeschrieben und sie entsprechend gefeiert. Man könnte sagen, die Nationalheiligen Wenzeslaus und Nepomuk haben eine hl. Schwester bekommen.      
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Und wie am 16.11. zum 30. Jubiläum der HL Aneschka und der neuen Republik gefeiert wurde! Die kirchliche Feier hatte einen Vorläufer im Vatikan. Während des fast dreistündigen Hochamtes in Prag waren immer wieder Bilder davon auf einem Bildschirm eingeblendet. Vor dem Veitsdom parkten die Übertragungswägen. Der Dom war voll, im vorderen Teil ca. 250 reservierte Plätze. Hauptzelebrant war Kardinal Dziwisz, polnischer Primas aus Krakau.
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Er war zur Zeit der Heiligsprechung Sekretär von Johannes Paul II. Zweiter Hauptzelebrant war Dominik Kardinal Duka, Erzbischof von Prag und Primas von Tschechien. Neben dem Nuntius Charles David Balvo fungierten noch zwei weitere Bischöfe als Hauptzelebranten.
Unter den weiteren 20 Konzelebranten, die auch z.T.aus den anderen mittelosteuropäischen Staaten stammten, sollte auch Bischof Frantischek Lobkowicz aus Ostrau sein, dessen schlechter Gesundheitszustand aber eine Teilnahme verhinderte. Für den byzantinischen Ritus nahm der apostolische Exarch Ladislav Hutschko teil. Spätestens da spürte man byzantinische Elemente in Feierlichkeit und Intensität durch die Gotik des Domes wehen. Weder Kerzen noch Ministranten ließen sich zählen. Chor und Volk wechselten sich musikalisch ab. Prolog, Predigt und Begleittext waren mit politischen Manifesten von damals (u.a. von Kardinal Tomaschek)  gespickt. In den Fürbitten konnte man Helmut Kohl entdecken.
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Den Abschluß des Festgottesdienstes bildeten Auszeichnungen an politisch verdiente Kirchenvertreter. Nicht minder festlich und großzügig war der anschließende Empfang für die geladenen Gäste im erzbischöflichen Palais, gegenüber dem Präsidentenpalast. Regierungsvertreter und Politiker sah ich keine. Ist schon allein das barocke Palais eine Sehenswürdigkeit, so übertrafen die angebotenen Leckerbissen und Gaumenfreuden jede Erwartung. Entsprechend intensiv und unkompliziert flossen  die Gespräche. Ich hatte überhaupt keine Schwierigkeit, an den Gastgeber heranzukommen, ihm meinen Dank auszusprechen, ihm weiter den Schutz der HL. Aneschka zu wünschen und ihm ein kleines Geschenk aus Bayern zu überreichen. Bereitwillig ließ er ein Erinnerungsfoto machen. Dazu führte er mich in den Erker, in dem er anläßlich der Beerdigung von Kardinal Tomaschek 1992 mit Helmut Kohl sprach. Meine weiteren Kontaktgespräche u.a. mit den Oberen der Zisterziensern, Jesuiten und Prämonstratensern waren sehr interessant  und freundschaftlich. Einmal mehr wurde deutlich, wie nützlich und wichtig gemeinsame Foren, Feste und Zusammenschlüsse für ein christliches Europa sind. Vielleicht kann die HL.Aneschka auch hier zu einer Weiterentwicklung mithelfen.
 
45. PANEUROPA – TAGE PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Susanne Möhring   
Mittwoch, den 29. Mai 2019 um 12:15 Uhr
Sinnbildlich wurden die großen europäischen Flüsse als verbindende Lebensadern dem international gut besuchten Treffen der PANEUROPA – UNION ( PEU) Deutschland vorangestellt. So war es auch nicht zufällig, daß man vom historischen Rittersaal des Straubinger Schlosses direkt in die Donau schauen konnte oder im geselligen Teil der Tagung eine Bootsfahrt in Regensburg unternahm. Das naßkalte Wetter verstärkte östliche  Flußatmosphäre.

Der thematische Schwerpunkt der Tage richtete sich südostwärts und so lag eine Mitgestaltung bei der PANEUROPA- UNION  der tschechischen Republik. Der deutsche PEU- Präsident und MdE- Kandidat Bernd Posselt nannte Bayern und Böhmen die Herzkammer Europas. Auch in der Teilnehmerschaft spiegelte sich der Blick nach Osten wider. So war nicht nur Tschechien, sondern auch viele Balkanstaaten und sogar die Ukraine präsent und stellten  interessante Gesprächpartner.

Über die bekannten politischen Warnungen und Forderungen zur Aufgabenerfüllung eines Vereinten Europas hinaus gingen z.B. die Forderungen, die politische Bildung zu aktivieren, Handelsabkommen verstärkt mit Klimaschutzvorschriften zu verbinden oder dem schwindenden Bevölkerungsanteil der EU- Bürger im Vergleich zur Weltbevölkerung wirkungsvoller zu begegnen.
In einem Diskussionsbeitrag machte ich aus der Sicht eines PEU- Frontarbeiters darauf aufmerksam, daß die Politik zur Erreichung von Wahlbeteiligung und politischen  Zielen, erst das Gemeinschafts- und Wirgefühl der Bürger vermehrt stärken muß. Statt grenzübergreifenden Informationen, der Beziehungspflege und Förderung der privaten Kontakte wird der Umgang mit den Nachbarn noch weitgehend als Aufgabe der Außenpolitik im Institutionellen gehalten, anstatt als „eigener Wirkungskreis“ jeder Gemeinde betrieben.. Um  Europa näher an die Bürger (und umgekehrt) zu bringen, wurden die Europaregionen  z.B: unsere Europaregion – Donau – Moldau eingerichtet. Sie wurde im Laufe der Tagung kaum erwähnt, anstatt bei allen politischen Bemühungen Richtung Osten hier anzusetzen und aufzubauen..

Für mich war der wahre Gewinn der Veranstaltung neben der Meinungsbildung vor allem die Gemeinschaftsbildung, ein kleiner Schritt zum großen Europa, eine Zelle europäischen Miteinanders. Und so denke ich, wäre es zunächst wichtig, die vorhandenen  Plattformen zu stärken, wo Bürger sich vermehrt verbinden und diskutieren  können. Leider mußte ich in der jüngsten Vergangenheit den gegenläufigen Trend feststellen: z.B.Einstellung der Gespräche am Goldenen Steig, der Deutsch- Tschechisch- Slowakischen Gesellschaft, der Union für gute Zusammenarbeit.
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 29. Mai 2019 um 12:18 Uhr
 
Offener Brief vor der Europawahl 2019 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Susanne Möhring   
Dienstag, den 16. April 2019 um 14:11 Uhr

Leopold Graf Deym, Dipl.Soz.

p.A. Elmauerstr.21

D 81377 München

An

Herrn Eu.- Kom. Präs. Kand.                             Herrn  Bundeskanzler d. Rep. Österreich .

Manfred Weber                                                  Sebastian Kurz

 

 

Herrn Ministerpräsident                                     Herrn CSU-Bezirksvorsitzenden

Markus Söder                                                     Andreas Scheuer

 

 

 

EUROPA  ZU  DEN  MENSCHEN  BRINGEN                                                            10.04.19

 

Sehr geehrte Herren,

selbst seit 20 Jahren in Wort und Tat um Europa bemüht, darf ich Ihnen für Ihren aufopferungsvollen Dienst für uns Bürger meine Anerkennung und meinen aufrichtigen Dank aussprechen. Ich hatte Gelegenheit, Ihren überzeugenden Auftritt und Ihre bestärkenden Ausführungen in Straubing  mitzuerleben. Ich brauche Ihnen an keiner Stelle zu widersprechen.  Das zündende Element der furiosen Veranstaltung war das physische Erleben des Miteinander und der Zusammenarbeit der Nachbarn.

Mit Ihnen bin ich einig, daß die zentrale Frage lautet,: bringen wir es fertig, Europa zu den Menschen zu bringen“? Aus meiner Erfahrung heißt das nicht nur; Europa aus den Amtsstuben herauszuholen, sondern die Menschen untereinander sich näherzubringen  und über persönliche Kontakte eine Gemeinschaft aufzubauen.

Von „Europa zurück zu den Menschen“ war viel die Rede und Herr Weber formuliert in seiner Werbeschrift:“ Die ländlichen Räume Europas stärken wir gezielt und unterstützen eine europäische Regional- und Agrarpolitik“……“  Es bietet sich jetzt eine gute Gelegenheit, diese Absichten in einer Fortsetzung der gezeigten Allianz in die Tat umzusetzen und die Glaubwürdigkeit politischer Äußerungen zu beweisn. Damit würde auch das Versprechen  im bay. Koalitionsvertrages, „die EUREGIO- Zusammenarbeit fortzusetzen“, eingelöst. Die  seit Jahren installierte Struktur und Innovation der Europaregion-Donau-Moldau (EDM) muß  mit Frischzellen und  mit einem politischen Schwerpunkt versehen werden. Hier ist ein aussichtsreiches Konzept erprobt worden, es muß jetzt tatkräftig  fortgeführt und dynamisiert werden. Schon vor Wochen hab ich einige dazu notwendige Vorschläge  gemacht. Ich erlaube mir, Sie Ihnen an s Herz  -   und dieser Anregung beizulegen. Wer von meiner langjährigen Brückenbauerarbeit, speziell zu unserem Nachbarn Böhmen, (einem uns anempfohlenen Eu-Sorgenkind) mehr wissen will, kann sich unter www.schloss-drazic.eu ein Bild machen.

Eine mir selbst gesetzte Aufgabe ist u.a., die christdemokratischen Parteien in der genannten Region zur Zusammenarbeit und an einen Tisch zu bringen. Die KDU-CSL hatte bereits Interesse gezeigt, zu einem Kontaktgespräch nach Schloß Drazic zu kommen. Falls es hilft, biete ich mich mit diesem Ziel gerne weiter als Mittelsmann an. Vielleicht aber erscheint Ihnen die parteipolitische Zusammenarbeit in der Region so überfällig, daß Sie sie selber in die Hand nehmen wollen.

Besonders dankbar bin ich Herrn Weber, daß er in Straubing unsren Christlichen Wertehorizont zur Sprache brachte. Wenn wir dieses Fundament nicht stärken, wird es das Haus Europa nicht tragen können weil das „Wirgefühl“ fehlt.

Auch Ihre Reaktion auf meinen Beitrag wird mir zeigen, ob Europa so nah am Bürger ist, wie mancher Bürger an Europa.


Mit den besten Wünschen im gemeinsamen Bemühen um unsere Zukunft

Ihr

 

 

L.Graf Deym

Dipl-Soz

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 16. April 2019 um 14:14 Uhr
 
Laßt uns über Europa reden! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Susanne Möhring   
Freitag, den 01. März 2019 um 00:00 Uhr
So hieß die Überschrift einer Vortragreihe des verdienstvollen Vereins „Lernen und Leben in Europa“ in Passau. Ein Schwerpunkt des Vereins ist die regionale Integration von Migranten.
Zur Eröffnung der Diskussionsreihe im Vorfeld der Europawahl wurde Graf Deym mit seinen praktischen Erfahrungen durch die Zusammenarbeit mit dem Nachbarn Böhmen in die Clubräume „am Ort“ eingeladen. Dem Einblick in die praktischen Versuche, die Verbindung zwischen den beiden unterschiedlichen EU- Mitgliedern „Bayern und Böhmen“ zu verstärken, stellte er eine Standortbestimmung unserer zivilisatorischen und politischen Situation voraus, die von grenzenloser Freiheit, Materialismus und Selbstverwirklichung geprägt wird. Insofern setzt die Arbeit an einer Wertegemeinschaft und einem Wirgefühl bei uns selber an. Seine These läßt sich in den Sätzen zusammenfassen: Europa beginnt in uns selber, wir sind für seinen Gemeinschaftssinn verantwortlich, in einem Europa der Regionen müssen wir einen persönlichen Bezug zu Land und Menschen schaffen. Gerade junge Leute finden heute kaum Zugang zu den Menschen mit ihren Kultur- und Naturschätzen im Nachbarland. Um dies zu verbessern wurde das Jugendschloß Drazic als Begegnungs- und Freizeitstätte mit deutschen Jugendlichen eingerichtet. Dort fanden Jugendfestivals und andere Veranstaltungen bereits satt. Neben dem Engagement in Drazic versucht Graf Deym hüben und drüben die Netzwerkarbeit zu verbreitern und dadurch auch die vorhandenen Strukturen, seien es Verbände oder die Organisation der Europaregion –Donau- Moldau, zu stärken. Er schloß mit der Anforderung „ für Europa leben lernen“!So hieß die Überschrift einer Vortragreihe des verdienstvollen Vereins „Lernen und Leben in Europa“ in Passau. Ein Schwerpunkt des Vereins ist die regionale Integration von Migranten.
Zur Eröffnung der Diskussionsreihe im Vorfeld der Europawahl wurde Graf Deym mit seinen praktischen Erfahrungen durch die Zusammenarbeit mit dem Nachbarn Böhmen in die Clubräume „am Ort“ eingeladen. Dem Einblick in die praktischen Versuche, die Verbindung zwischen den beiden unterschiedlichen EU- Mitgliedern „Bayern und Böhmen“ zu verstärken, stellte er eine Standortbestimmung unserer zivilisatorischen und politischen Situation voraus, die von grenzenloser Freiheit, Materialismus und Selbstverwirklichung geprägt wird. Insofern setzt die Arbeit an einer Wertegemeinschaft und einem Wirgefühl bei uns selber an. Seine These läßt sich in den Sätzen zusammenfassen: Europa beginnt in uns selber, wir sind für seinen Gemeinschaftssinn verantwortlich, in einem Europa der Regionen müssen wir einen persönlichen Bezug zu Land und Menschen schaffen. Gerade junge Leute finden heute kaum Zugang zu den Menschen mit ihren Kultur- und Naturschätzen im Nachbarland. Um dies zu verbessern wurde das Jugendschloß Drazic als Begegnungs- und Freizeitstätte mit deutschen Jugendlichen eingerichtet. Dort fanden Jugendfestivals und andere Veranstaltungen bereits satt. Neben dem Engagement in Drazic versucht Graf Deym hüben und drüben die Netzwerkarbeit zu verbreitern und dadurch auch die vorhandenen Strukturen, seien es Verbände oder die Organisation der Europaregion –Donau- Moldau, zu stärken. Er schloß mit der Anforderung „ für Europa leben lernen“!     
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So hieß die Überschrift einer Vortragreihe des verdienstvollen Vereins „Lernen und Leben in Europa“ in Passau. Ein Schwerpunkt des Vereins ist die regionale Integration von Migranten.Zur Eröffnung der Diskussionsreihe im Vorfeld der Europawahl wurde Graf Deym mit seinen praktischen Erfahrungen durch die Zusammenarbeit mit dem Nachbarn Böhmen in die Clubräume „am Ort“ eingeladen. Dem Einblick in die praktischen Versuche, die Verbindung zwischen den beiden unterschiedlichen EU- Mitgliedern „Bayern und Böhmen“ zu verstärken, stellte er eine Standortbestimmung unserer zivilisatorischen und politischen Situation voraus, die von grenzenloser Freiheit, Materialismus und Selbstverwirklichung geprägt wird. Insofern setzt die Arbeit an einer Wertegemeinschaft und einem Wirgefühl bei uns selber an. Seine These läßt sich in den Sätzen zusammenfassen: Europa beginnt in uns selber, wir sind für seinen Gemeinschaftssinn verantwortlich, in einem Europa der Regionen müssen wir einen persönlichen Bezug zu Land und Menschen schaffen. Gerade junge Leute finden heute kaum Zugang zu den Menschen mit ihren Kultur- und Naturschätzen im Nachbarland. Um dies zu verbessern wurde das Jugendschloß Drazic als Begegnungs- und Freizeitstätte mit deutschen Jugendlichen eingerichtet. Dort fanden Jugendfestivals und andere Veranstaltungen bereits satt. Neben dem Engagement in Drazic versucht Graf Deym hüben und drüben die Netzwerkarbeit zu verbreitern und dadurch auch die vorhandenen Strukturen, seien es Verbände oder die Organisation der Europaregion –Donau- Moldau, zu stärken. Er schloß mit der Anforderung „ für Europa leben lernen“!
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 07. April 2019 um 08:56 Uhr
 
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