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Veranstaltung der STuhL PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Leopold Graf Deym   
Montag, den 26. März 2012 um 07:44 Uhr

Über Erfolg und Zukunft der berufsbezogenen Auslandsarbeit in Drazic im NRW Landtag beraten

 

Die letzte Veranstaltung im Sitzungssaal der SPD-Landtagsfraktion in NRW war am 21.März die Praesentation des „aktuellen forums nrw“ mit der Vorstellung der Handwerksprojekte im Ausland, „der Stuhl“,die zwischwn 2009 und 2012 stattfanden.Es kam bei diesen Projekten in Zusammenarbeit mit Trägern der Jugendberufshilfe in NRW darauf an,Jugendlichen im Handwerk,insbesondere Menschen mit schwierigen Lebensbiografien,neue persönliche und berufliche Lernimpulse durch gemeinsame Arbeiten für Europa zu vermitteln.Zugleich wird durch derartige Projekte deutlich, daß kulturelle, soziale, politische

und internationale Bildungsarbeit bislang in zu geringem Maß in die Konzepte der Förderarbeit mit Jugendlichen aufgenommen worden ist. Auch in der beruflichen Bildung von Unternehmen sind solche Arbeitsansätze nur selten zu finden.

 

Bei 5 von 17 Auslandseinsätzen war die „Zamek Mladi s.r.o. in Drazic der ausländische Partner bzw.die Gastgeberin.Insgesamt fanden die Einsätze in 5 europ.Ländern statt.Es nahmen 170 Jugendliche und junge Erwachsene an dem Programm teil. Das Durchschnittsalter lag bei etwas über 20 Jahren. Prof.Thimmel von der FH Köln zeigte an verschiedenen Forschungsergebnissen die Bedeutung von nonformaler Bildung auf.Er forderte für benachteiligte Jugendliche,die internationale Jugendarbeit erfahrbar zu machen.Hier seien die drei Wirkungskreise:

 

Jugendarbeit, Jugendpolitik und Außenpolitk gefragt.Frau Dr.Stehr vom aktuellen forum erläuterte die Befragungsergebnisse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen ,die am Projekt teilgenommen haben.Sie weisen nach,wie sich die Motivation,die Sicht der Arbeitsstellen in der EU,die Arbeitsmotivation ,die kulturelle Handlungskompetenz gesteigert und die Ängste und Vorurteile sich reduziert haben. Das Projektziel sei deutlich erreicht worden.

 

Die vormalige Familienministerin Ute Schäfer versprach,sich für die Weiterführung der Förderung einzusetzen und wünschte sich,daß die berufsbezogene Jugendbildung in die regionale      Bildungslandschaft verstärkt Eingang findet.Der Geschäftsführer des aktuellen forums,Herr Amoneit,informierte in diesem Zusammenhang darüber,daß mit dem Präsident des Dt.Städtetages, Christian Ude, für kommendes Frühjahr eine Südosteuropa -Konferenz zu diesem Thema angedacht ist.

 

Für 2012 bis 2015 will das aktuelle forum ein neues Programm auflegen und aus den Erkenntnissen der vergangenen Jahre Richtlinien und Arbeitspapiere  entwickeln.Das neue Programm heißt:“joung workers for europe“.

In einem Statement resümierte Graf Deym die Erfahrungen aus Drazic und plädierte für die konzeptionelle Etablierung von „jugendsozialpädagogischen Intensivkursen im Ausland“ für das Klientel der Jugendsozialarbeit.Gleichzeitig empfahl er, zum Thema der internationalen Arbeit die Verbindung zu Jugendarbeit und Erziehungshilfe zu verstärken.Hier sei vor allem an Bildungsmaßnahmen in den Ferien zu denken.Er bot sich an,Aufenthalte in Drazic weiter zu organisieren, nach Kräften zu begleiten und zu qualifizieren.

Im Anschluß an die Gespräche im Landtag traf sich Graf Deym mit dem Bundesgeschäftsführer der Kath.Jugendsozialarbeit und besprach,wie in der kath.Trägergruppe inhaltlich und international die Jugendberufshilfe verstärkt werden könnte.Klärungen und Strategien sollen in Bälde im kath.Trägerbereich als auch beim aktuellem forum nrw.weitergeführt werden.

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 27. März 2012 um 09:15 Uhr
 

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